Volcano Spirit Deutsch  
Mountainbiking Ecuador

Sicherheit beim Mountainbiken

  • Erste-Hilfe-Ausrüstung, Flickzeug, Pumpe und Wasser immer mitnehmen
  • Pfefferspray gegen bissige Hunde in den Bergen und eine Tollwutimpfung sind zu empfehlen
  • Wenn möglich ein Handy mit auf die Touren nehmen
  • Im Hotel oder Hostel Bescheid sagen, wo man hinfährt
  • Stadtverkehr mit dem Fahrrad meiden, Autofahrer sind nicht an Fahrradfahrer gewöhnt und nehmen wenig, meist jedoch überhaupt keine Rücksicht

 

 

 

  • Nicht bis zur völligen Erschöpfung radeln, eigenes Fahrkönnen nicht bis zur Grenze austesten. Ecuador ist ein Dritte-Welt-Land, in dem die medizinische Versorgung weit unter deutschem Niveau liegt. Bergwacht und Krankenwagen existieren in den Bergen des Kantons Ambato nicht. Bei Unfällen ist man für den Transport ins Krankenhaus selbst verantwortlich.
  • Zu Beginn des Aufenthaltes dem Körper genügend Zeit für die Akklimatisation lassen

 

Höhenkrankheiten

Höhenkrankheiten (mountain sickness) sind ein ernst zu nehmendes Risiko, in Lagen über 2500 Höhe. Man unterscheidet die akute Bergkrankheit (ABK) vom Höhenlungenödem (HLÖ). Langsamer Aufstieg ist die wichtigste präventive Maßnahme, um Höhenkrankheiten vorzubeugen. Die Anstiegsgeschwindigkeit sollte dem Akklimatisationsgrad und der individuellen Höhentoleranz angepasst werden. Bei den ersten Anzeichen von beginnendem Hirn- oder Lungenödem ist der sofortige Abstieg lebensnotwendig.

Akute Bergkrankheit (ABK)

Symptome: Kopfschmerzen, Inappetenz oder Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Kurzatmigkeit, Schlafstörungen, periphere Ödeme, erhöhte Körpertemperatur
Latenzzeit: 6-12 Stunden
Abklingen: meist innerhalb 1-2 Tage, wenn kein weiterer Höhengewinn hinzukommt; Bei weiterem Aufstieg trotz Beschwerden, Gefahr eines lebensbedrohlichen Hirnödems
Vorbeugung: Langsamer Aufstieg; Schlafhöhe über 2500 m Höhe durchschnittlich um 300-500 m Höhe pro Tag steigern.
   

Höhenlungenödem (HLÖ)

Symptome: Kopfschmerzen, Inappetenz oder Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Kurzatmigkeit, Schlafstörungen, periphere Ödeme, erhöhte Körpertemperatur
Anmerkung: meist gehen Symptome der ABK voraus, Eintreten oft über Nacht, selbstständiger Abstieg zu Fuß oft nicht mehr möglich
Vorbeugung: Langsamer Aufstieg Schlafhöhe über 2500 m Höhe durchschnittlich um 300-500 m Höhe pro Tag steigern.

 

Maßnahmen

1. Akute Bergkrankheit

Ruhetag, ggf. Analgetika, Antiemetika und Acetazolamid (250 mg alle 8 h) Abstieg um mindestens 1000 m, wenn keine Besserung innerhalb von 12-24 h unter obigen Maßnahmen


2. Höhenlungenödem

Sofortiger Abstieg, wenn möglich zusätzlicher Sauerstoff (2-4 l/min)

Ansonsten sofortiger Abstieg nach Besserung

Empfehlungen von Medikamenten bitte vor der Reise mit dem Arzt absprechen.

Weitere Details unter:

Mountain Sickness (PDF)

Quelle: Höhenkrankheiten, Bärtsch, P.: Abteilung Innere Medizin VII (Sportmedizin),Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Heidelberg)

Akklimatisation

Jeder Mensch reagiert anders auf die ungewohnte Höhe. Der Trainingszustand spielt dabei keine Rolle. Deswegen sind allgemein gültige Trainingsempfehlungen an dieser Stelle nicht möglich.

Wir empfehlen zur Akklimatisation kürzere Touren, in gemäßigtem Tempo.

Touren, die sich zur Gewöhnung an die Höhe eignen:

  • Akklimatisationstour
  • Der Einsteiger

 

 

 

 

Home Kontakt PR Projekthintergrund Impressum